Diese Seite ist  der (Entstehungs)Geschichte unserer -mittlerweile schon legendären- Mannschaft gewidmet. Verfaßt (wie auch die Spielberichte)  von unserem Hobby-Journalisten Torsten "Heribert" Klappstein. Zweifellos ein Musterbeispiel an investigativem  - und vor allem objektivem -  Journalismus ! 

Höret her :

 

 

Es trug sich aber zu, zu einer Zeit, es war im Jahre des Herrn 2003 und, so um das Frühjahr muss es

gewesen sein, dass drei Knechte des Bezirksamt Eimsbüttel, Diener der Armen und Bedürftigen dieses reichen und großherzigen Bezirks der ach so wundervollen Freien und Hansestadt Hamburg, auch Beamte genannt, ein Großer mit Namen Olek, ein Mittlerer genannt auch Klappi und ein Dicker dessen Name schon entfallen war, nicht wussten, was sie mit ihrer Zeit, auch ihrer Freizeit, anfangen sollten. So schlossen sie sich Tage, gar wochenlang ein, um zu einer Entscheidung zu kommen. Und endlich, man glaubte es schon nicht mehr, da gebar man die Selbige, nämlich dem Bezirk etwas Gutes tun zu wollen. Es sollte keine leichte Geburt sein, doch heraus kam und man ist ja noch nicht am Ende, aber etwas Unfassbares. Eine Elf,  denn dies war die magische Zahl, der man sich verschrieben hatte, und Freunde und echte Männer wollte man sein. Kaum erblickte die Idee das Licht der Welt, schon wurde sie von Mund zu Ohr und Ohr zu Mund in die Weiten des Bezirks getragen. Man befragte die Präsidentin der ansässigen  Betriebssportgemeinschaft und die gab ihr ok, wobei ihr noch nicht so klar war, was auf sie zukam. Ein Heer von Namenlosen und Gleichgesinnten, und davon gab es derer viele, scharrte sich um die glorreichen Drei. Man traf sich und das nicht nur zum Spaß und es kamen hinzu ein Feldherr, eine Mimose, ein Bomber, eine Rakete, ein Erfahrener, ein Größerer, ein Kleinerer, noch ein Dicker der noch dicker war, ein Alter, ein Hexer mit roten Haaren, ein Träger der Raute, ein Osteuropäer mit guten Verbindungen, ein Lauter der gar nicht so laut war, ein Junger der zu jung war, ein Stiller und bestimmt einer, der nun vergessen war. Man wollte die Welt erobern und fing im Stadtpark an, dort hielt man es nicht lange aus, so dass ein neues Ziel, ein schönerer Ort in Langenhorn gefunden wurde. An diesen Orten, die waren so schön, aber man sah es nicht, denn im Mittelpunkt stellte man ein rundes Lederding. Der Kampf begann und man musste sogleich die ersten Verluste hinnehmen. Der Dicke der glorreichen Drei, der war nicht mehr dabei. Auch der Laute und der noch Dickere verabschiedeten sich aus vielerlei Gründen. Am Ende des Sommers, es muss noch warm gewesen sein, da beschloss man, den Eroberungszug zu beginnen. Zunächst musste aber eine geeignete Ausrüstung her, mit der man mächtig Angst einjagen wollte den Gegnern. Eine lange Suche begann, bis endlich, ein Tempel der Fleischeslust sich bereit erklärte, die alabasterartigen Körper der stolzen 11 zu bedecken. Der Osdorfer Born, ein gar hässlicher Ort, an dem es immer kalt zu sein und die Sonne niemals scheint wurde auserkoren, als erster unter dem Wappen des Bullen befreit zu werden von Pein und Not. Ein gar unbeschreiblicher Siegeszug begann und es hallte laut durch alle Landen, das keiner es wagen sollte, die Mannen des Bezirksamtes zu besiegen. Der Winter kam, es wurde kalt, man traf sich bei König Frank in Norderstedt, der den Elfen Unterschlupf anbot, natürlich nicht, ohne sich das fürstlich bezahlen zu lassen, denn er ist ein König, der des schnöden Mammons wegen alles für tun würde. Doch geizig wollte man nicht sein und so wurden neue Taten und Listen ersponnen, um den Ruhm zu mehren und die Huldigungen entgegen zu nehmen. Aber anders sollte es kommen, denn so ist es ja meist. Statt Ruhm und Reichtum bekam man kein Lohn und nur Schrott. Die glorreichen Elf, und das steht woanders, wurde zur 11derverdammten.